Immobilienmakler Eppendorf, Abels Immobilien
Hamburg . Eppendorf

Verkaufen in Eppendorf

Hamburgs altes Dorf, 1140 als Eppenthorp erwähnt, trägt heute eine der geschlossensten Gründerzeitbebauungen der Stadt. Zwischen Tarpenbek, Alsterlauf und Isebekkanal stehen Stuckfassaden, Villen und Stadthäuser dicht nebeneinander, dazwischen der Eppendorfer Marktplatz, der Mühlenteich und Hayns Park. Wer hier verkauft, verkauft an Menschen, die diesen Zuschnitt kennen und ziemlich genau wissen, was er kostet.

Der Teilmarkt

Immobilien in Eppendorf

Auf 2,7 Quadratkilometern leben in Eppendorf 25.234 Menschen, im Schnitt 1,6 pro Haushalt. Für einen Stadtteil mit diesem Familienruf ist das erstaunlich wenig, und es erklärt viel über den Wohnungsbestand: viele Zwei- und Dreizimmerwohnungen in Gründerzeithäusern, dazwischen große Etagen, die längst nicht mehr von großen Haushalten bewohnt werden. Der Bestand stammt weit überwiegend aus der Zeit nach der Eingemeindung von 1894 bis in die zwanziger Jahre, ergänzt um Backsteinbauten und um die Villenlagen im Norden und Westen des Stadtteils. Dazu kommen das UKE an der Martinistraße, das 1884 gegründet wurde, der Eppendorfer Mühlenteich an der Erikastraße, auf dem die Hamburger Alsterschwäne überwintern, und der Umsteigeknoten Kellinghusenstraße am südlichen Rand, an dem sich U1 und U3 treffen. Der Isemarkt an der benachbarten Isestraße reicht dienstags und freitags unter dem Hochbahnviadukt bis an den Eppendorfer Baum heran. Verkäufer treffen hier auf Käufer, die den Stadtteil schon kennen, häufig sogar in ihm wohnen und wissen, was eine Straße weiter bezahlt wurde.

Mikrolagen

Wo in Eppendorf was gilt

Heilwigstraße und die Loogelagen

Zwischen Heilwigstraße und Loogestraße, auf dem Gelände der früheren Eppendorfer Looge, steht das repräsentativste Wohnquartier des Stadtteils: freistehende Einzel- und Doppelvillen neben Stadthäusern in geschlossener Bauweise, überwiegend aus den Jahrzehnten um die Jahrhundertwende. Ein erheblicher Teil dieser Bauten steht unter Denkmalschutz, weshalb wir Denkmal- und Erhaltungsrecht vor jeder Vermarktung adressbezogen klären.

Hayns Park und Eppendorfer Mühlenteich

Hayns Park am Alsterlauf, seit 1931 öffentlich und nach Senator Max Theodor Hayn benannt, bewahrt mit dem von Otto Linne entworfenen Monopteros und dem Planschbecken seine alte Gartenanlage. Nebenan liegt der Eppendorfer Mühlenteich, durch Aufstauung der Tarpenbek für eine bereits 1263 belegte Mühle entstanden und Winterquartier für rund 120 Alsterschwäne. Wasser- und Parknähe wird an diesen Adressen bezahlt.

Eppendorfer Marktplatz und der alte Dorfkern

Um die St.-Johannis-Kirche und den Marktplatz liegt der historische Kern des Dorfes, nördlich des Lokstedter Wegs und entlang der Tarpenbekstraße schließen ältere Landsitze und Villengrundstücke an. Die Grundstückszuschnitte sind hier unregelmäßiger als in den planmäßig angelegten Quartieren, was sich bei Bewertung und Bebauungsfragen unmittelbar auswirkt.

Eppendorfer Landstraße und Eppendorfer Baum

Die Eppendorfer Landstraße ist die Geschäftsachse des Stadtteils und führt nach Süden auf den Eppendorfer Baum zu, wo im Juni das Eppendorfer Landstraßenfest mit rund 250.000 Besuchern stattfindet. Etagenwohnungen mit Stuck und hohen Decken sind hier der Regelfall, und der Unterschied zwischen Vorderhaus zur Straße und ruhigem Hinterhaus schlägt deutlicher im Preis durch als die reine Quadratmeterzahl.

Haynstraße, Curschmannstraße und Kellinghusenpark

Rund um Haynstraße und Curschmannstraße steht ein geschlossen wirkendes Ensemble gründerzeitlicher Etagenhäuser, wenige Schritte weiter liegt der Kellinghusenpark. Der Umsteigeknoten Kellinghusenstraße mit U1 und U3 macht diese Ecke für Berufstätige besonders gefragt, die morgens ohne Umsteigen in die Innenstadt oder nach Ohlsdorf wollen.

Kösterstraße, Im Winkel und Schrammsweg

Westlich Richtung UKE liegen mit Kösterstraße, Im Winkel, Schrammsweg und Kegelhofstraße kleinteilige, ruhige Lagen abseits der Durchgangsstraßen. Wer hier verkauft, verkauft das Grundstück fast immer mit dem Haus darauf: Abriss und Neubau sind an dieser Stelle nichts, was sich von selbst versteht, und das gehört vor der Preisfindung geklärt.

Marktlage

Wie sich der Markt gerade verhält

Eppendorf gehört zu den teuersten Wohnlagen Hamburgs, liegt aber unter den Spitzenadressen an der Außenalster in Harvestehude und Rotherbaum. Auffällig ist weniger das Niveau als die Spannweite innerhalb eines Stadtteils von nur 2,7 Quadratkilometern: Zwischen einer Zweizimmerwohnung im Hinterhaus an der stark befahrenen Eppendorfer Landstraße und einer Altbauetage mit Blick ins Grüne am Mühlenteich liegen wenige Gehminuten und trotzdem zwei verschiedene Teilmärkte. Wie zahlungskräftig die Nachfrage ist, zeigt das durchschnittliche Einkommen der Steuerpflichtigen: 71.211 Euro gegenüber 48.035 Euro in Hamburg insgesamt. Eine belastbare Einschätzung entsteht deshalb adressbezogen, nicht über einen Stadtteilschnitt.

Unser Fokus

Was wir in Eppendorf verkaufen

Altbauwohnung mit Stuck und hohen Decken

Gründerzeit- und Jugendstiletagen in der Hegestraße, an der Curschmannstraße und rund um den Eppendorfer Baum sind der Kern des Marktes, besonders gefragt mit erhaltenem Parkett, Flügeltüren und Balkon oder Loggia zum ruhigen Hof.

Stadtvilla und Doppelvilla

Freistehende Einzel- und Doppelvillen aus den Jahrzehnten um die Jahrhundertwende, wie sie das Quartier zwischen Heilwigstraße und Loogestraße prägen, kommen selten auf den Markt und finden regelmäßig mehrere ernsthafte Interessenten.

Stadthaus mit Garten

Schmale Reihen- und Stadthäuser mit eigenem Garten, etwa im Umfeld des Eppendorfer Mühlenteichs und der Tarpenbekstraße, sind die erste Wahl für Familien, die im Stadtteil bleiben und trotzdem mehr Fläche brauchen.

Wohnung mit Aufzug und Stellplatz

Barrierearme Einheiten mit Aufzug, Stellplatz und überschaubarem Instandhaltungsrisiko suchen vor allem Eigentümer, die ihren großen Altbau abgeben, Eppendorf aber nicht verlassen wollen.

Mehrfamilienhaus als Substanzwert

Gründerzeitliche Zinshäuser mit stabiler Vermietung werden hier langfristig gehalten, wobei Denkmalschutz und Erhaltungsrecht den Spielraum für Aufstockung und Dachausbau begrenzen können und deshalb vor jeder Preisfindung zu prüfen sind.

Häufige Fragen

Immobilienverkauf in Eppendorf

Unser Haus steht unter Denkmalschutz. Was bedeutet das für den Verkauf?

In Eppendorf trifft das viele Adressen, besonders in den Villenlagen um Heilwigstraße und Loogestraße und in den geschlossenen Ensembles um Haynstraße und Curschmannstraße. Praktisch heißt es: Änderungen an Fassade, Fenstern, Dach und Gauben, nachträgliche Balkone und der Umbau eines Vorgartens zum Stellplatz sind nicht frei entscheidbar, sondern genehmigungsbedürftig. Ein Verkaufshindernis ist das nicht, denn Käufer in diesem Segment suchen die erhaltene Substanz gerade. Es gehört aber früh auf den Tisch, weil viele mit Ausbauplänen kommen. Wir klären den Schutzstatus und mögliche Erhaltungsvorgaben vor der Vermarktung mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord und legen sie offen, statt sie beim Notartermin zu entdecken.

Warum reicht ein Durchschnittspreis für Eppendorf nicht aus?

Weil Eppendorf auf 2,7 Quadratkilometern kein einheitlicher Teilmarkt ist. Eine Zweizimmerwohnung im Hinterhaus an der stark befahrenen Eppendorfer Landstraße und eine Altbauetage mit Blick ins Grüne am Hayns Park liegen wenige Gehminuten auseinander und trotzdem an entgegengesetzten Enden der Preisspanne. Entscheidend sind Alster- und Parknähe, Vorder- oder Hinterhaus, Geschoss und Aufzug, der Zustand von Fenstern, Heizung und Bad sowie der Grundriss, denn viele Gründerzeitwohnungen haben Zimmerfolgen, die sich nicht beliebig öffnen lassen. Eine Bewertung, die diese Punkte nicht einzeln durchgeht, landet zwangsläufig beim Stadtteilschnitt, und der trifft im Einzelfall selten zu.

Können wir in Eppendorf verkaufen, ohne dass die Nachbarschaft davon erfährt?

Ja, und in Eppendorf wird das häufiger gewünscht als in weniger dichten Stadtteilen. Man begegnet sich auf der Eppendorfer Landstraße, im Café am Marktplatz und spätestens im Juni auf dem Eppendorfer Landstraßenfest, zu dem rund 250.000 Besucher kommen. Wir sprechen in solchen Fällen zuerst vorgemerkte Interessenten an, zeigen ohne Schild und ohne Portalanzeige und geben vollständige Unterlagen erst nach geklärter Finanzierung heraus. Das kostet Reichweite, in einem Markt mit knappem Angebot ist Reichweite aber selten der Engpass.

Hilft die Nähe zum UKE beim Verkauf?

Sie wirkt in zwei Richtungen, und beide sollte man kennen. Das Universitätsklinikum an der Martinistraße bringt dauerhaft eine kaufkräftige, aber oft befristet gebundene Nachfrage in den Stadtteil: Ärztinnen, Wissenschaftler und Klinikpersonal, die Wohnungen mit kurzem Weg suchen und häufiger mieten als kaufen. Für Eigentümer kleinerer Einheiten ist das ein stabiler Vermietungsmarkt und damit ein Argument für Kapitalanleger. Für Häuser und große Etagen direkt an der Martinistraße und den Zufahrten gilt umgekehrt, dass Verkehr, Rettungswege und Parkdruck den Preis drücken können. Wir bewerten das lagegenau, statt die Klinik pauschal als Pluspunkt zu verkaufen.

Nächster Schritt

Was ist Ihre Immobilie in Eppendorf wert?

Kostenfrei, unverbindlich und durch einen Makler, der die Lage kennt.