Immobilienlexikon

Anschlussfinanzierung

Definition

Eine Anschlussfinanzierung ist eine neue Finanzierung, die erforderlich werden kann, wenn die Zinsbindung eines bestehenden Immobiliendarlehens endet und noch eine Restschuld vorhanden ist.

Beispiel

Ein Immobilienkäufer nimmt ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung auf. Nach zehn Jahren ist das Darlehen noch nicht vollständig zurückgezahlt.

Für die verbleibende Restschuld muss anschließend eine weitere Finanzierung vereinbart werden.

Warum frühzeitig planen?

Die Anschlussfinanzierung kann einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige monatliche Belastung haben. Entscheidend ist insbesondere, welcher Zinssatz zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung gilt.

Merksatz

Wer eine Immobilie finanziert, sollte nicht nur die heutige Rate, sondern auch die mögliche Finanzierung der späteren Restschuld betrachten.

Rechtlicher Hinweis

Dieses Lexikon dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer-, Finanzierungs-, Bau- oder Immobilienbewertung. Gerade bei Kaufverträgen, Mietverträgen, WEG-Fragen, Baurecht, Steuerfragen und Finanzierungen ist die konkrete Situation entscheidend.

Stand: September 2026.

Nächster Schritt

Eine Frage, die hier nicht beantwortet wird?

Rufen Sie an. Wir erklären Ihnen den Begriff an Ihrem Fall, nicht am Lehrbuch.