Wann kann ein Grundstücksverkauf steuerpflichtig sein?
Bei privaten Grundstücken kann § 23 EStG relevant sein.
Liegt zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre, kann ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft vorliegen.
Was ist bei Baugrundstücken wichtig?
Besonders bei Baugrundstücken können zusätzliche Fragen entstehen:
- Wann wurde das Grundstück erworben?
- Wurde es geteilt?
- Wurde Baurecht geschaffen?
- Gab es Erschließungsmaßnahmen?
- Wurden bereits andere Grundstücke verkauft?
- Besteht möglicherweise eine gewerbliche Tätigkeit?
Bei mehreren Grundstücksverkäufen sollte die steuerliche Einordnung besonders sorgfältig geprüft werden.
Wie wird ein möglicher Gewinn ermittelt?
Relevant können unter anderem sein:
- ursprünglicher Kaufpreis
- Kaufnebenkosten
- Erschließungskosten
- bestimmte weitere Aufwendungen
- Verkaufspreis
- Verkaufskosten
Was gilt bei einem geerbten Grundstück?
Auch hier kann die steuerliche Historie des ursprünglichen Eigentümers relevant sein.
Ein Erbe sollte deshalb vor einem Verkauf die Erwerbsunterlagen des Erblassers prüfen.
Fazit
Ein Grundstücksverkauf sollte steuerlich nicht erst nach der notariellen Beurkundung betrachtet werden.
Vor allem bei wertvollen Grundstücken und mehreren Verkäufen empfiehlt sich eine frühzeitige steuerliche Prüfung.
Abels Immobilien GmbH unterstützt Eigentümer bei Marktpreiseinschätzung, Vermarktung und Verkaufsabwicklung.
Häufige Fragen
Gilt die Zehnjahresfrist auch für unbebaute Grundstücke?
Grundsätzlich kann § 23 EStG auch auf unbebaute Grundstücke Anwendung finden.
Was ist bei mehreren Grundstücksverkäufen zu beachten?
Hier kann die Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblicher Tätigkeit relevant werden.
Ist ein Grundstück nach zehn Jahren steuerfrei?
Bei einem privaten Grundstücksverkauf greift § 23 EStG grundsätzlich nicht mehr. Andere steuerliche Sachverhalte können jedoch relevant sein.
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Hinweis: Keine individuelle Steuerberatung.